Absterbeerscheinungen an Rhododendren


Wissenschaftl. Bezeichnung:
© DLR


Art:
Krankheiten

Allgemeine Bedeutung:

Schadbild:
Rhododendren sterben ganz oder triebweise ab. Die Blätter verlieren dabei ihre grüne Farbe und werden fahl-grau, ohne dass sie abfallen. Die Rinde im erkrankten Wurzelhalsbereich zeigt beim Anschneiden eine typisch rotbraune Farbe. Gesundes Gewebe erscheint dagegen hell und saftig.

Biologie:
Ursache für diese Krankheit ist ein Pilz (Phytophthora) , der Rhododendren und andere Pflanzenarten vom Boden her infiziert.

Bekämpfung:
Sind Pflanzen von diesem Pilz befallen, sollten sie umgehend entfernt werden, da eine direkte Bekämpfung des Erregers nicht möglich ist. Staunässe und Bodenverdichtungen begünstigen die Krankheit. Bei Neupflanzungen ist daher zu prüfen, ob die Bodenverhältnisse für Rhododendren geeignet sind.
Wird in schwere Böden gepflanzt, so ist durch entsprechende Drainagemaßnahmen dafür zu sorgen, dass Sickerwasser gut aus dem Wurzelbereich abgeleitet wird, damit es nicht zu Staunässebildung kommen kann.
Vorbeugend können Pflanzenstärkungsmittel wie z.B. Bacillus subtilis eingesetzt werden. .

Beratung:
Gartenakademie

Bilder:





    www.Gartenakademie.rlp.de drucken nach oben