Legehennen - Vorgaben für die Fütterung

Stand: 07/06/2017
Ökologische Legehennenhaltung - Vorgaben für die Fütterung
Auszug aus den Verordnungen (EG) Nr. 834/2007 und 889/2008
  • Die Tiere müssen mit ökologischen Futtermitteln gefüttert werden. Maximal 30 % der Trockenmasse darf Umstellungsfutter sein, 100 % bei Umstellungsfutter aus eigener Erzeugung.
  • Mindestens 20 % der Futtermittel aus der Betriebseinheit selbst stammen oder – falls dies nicht möglich ist – in derselben Region in Zusammenarbeit mit anderen ökologischen/biologischen Betrieben oder Futtermittelunternehmern erzeugt werden.
  • Der Tagesration von Geflügel ist frisches, getrocknetes oder siliertes Raufutter beizugeben.
  • Konventionelle Futtermittel können bis zum 31.12.2017 mit 5 % der Trockenmasse eingesetzt werden, soweit sie nicht in ökologischer Herkunft zu bekommen sind. Als nicht aus ökologischer Erzeugung erhältlich gelten z.Z. nur Maiskleber und Kartoffeleiweiß.
  • Konventionelle Futterzusätze
- zugelassen sind: Mineralstoffe gemäß Anhang V, Spurenelemente, naturidentische synthetische Vitamine, Bierhefe, Enzyme und Mikroorganismen gemäß Anhang VI
- nicht zugelassen sind: Antibiotika, Kokzidiostatika und sonstige Leistungsförderer, synthetische Aminosäuren
  • Futtermittel müssen gentechnikfrei sein.


Auch Geflügel muss Raufutter geboten werden! Es ist zudem hervorragendes Beschäftigungsmaterial.
Stand März 2014
Alle Angaben ohne Gewähr





Monika.Wallhaeuser@dlr.rlp.de     www.Oekolandbau.rlp.de drucken nach oben