Grauschimmel


Wissenschaftl. Bezeichnung:
Botrytis cinerea

Art:
Krankheiten

Allgemeine Bedeutung:

Schadbild:
Befallene Früchte sind von einem grauen, stäubendem Pilzbelag bedeckt. Die Jungruten an Himbeeren zeigen im Sommer blaßbraune Flecken, im Winter werden abgestorbene Gewebeteile silbergrau, schwarze Sporenlager (Sklerotien) treten hervor.

Biologie:
Überwinterung an Ruten in Sklerotien. Im Frühjahr werden hieraus Sporen entlassen, welche mit Wind und Regen verbreitet werden. Eine Infektion erfolgt nur dann, wenn das Gewebe geschwächt oder tot ist (z.B. abgestorbene Blattstiele) Die Hauptinfektion der Früchte erfolgt über die Blüte.
Bei Erdbeeren geht die Infektion von abgestorbenen Blattstielen bzw. mumifizierten Früchten aus, woran der Pilz in Form der Sklerotien überwintert.

Bekämpfung:
Grauschimmel an Erdbeeren:
Strohabdeckung kann den Botrytis-Befallsdruck reduzieren.

Folgende Spritzfolge ist zum Schutz der Früchte erforderlich:
1. zu Blühbeginn (10-20 % der Blüten geöffnet)
2. zur Hauptblüte (80 % der Blüten geöffnet)
3. in die abgehende Blüte (nur bei anhaltend feuchter Witterung)


Bilder:





    www.Obstbau.rlp.de drucken