Die diesjährige traditionelle Exkursion der Weinbautechnikerklasse am DLR in Bad Kreuznach führte zu drei äußerst interessanten Weingütern an der Mittelmosel. „Ziel sei es gewesen, den Schülern die unterschiedlichen agrarhistorischen sowie topografischen Produktionsbedingungen des Weinbaugebietes Mosel gegenüber den Anbaugebieten Rheinhessen und Pfalz vor Augen zu führen“, erläuterte Dr. Jürgen Neureuther seine mit der Exkursion verbundene Intention.
Erste Station war der Weinbaubetrieb Ludger Veit in Osann-Monzel. Ein äußerst innovatives Flaschenweindirektvermarktungsunternehmen, was in den letzten 30 Jahren ein sehr starkes Wachstum sowohl in der Fläche als auch bei den vermarkteten Rebsorten vollzogen hat. „Als erster Weinbaubetrieb an der Mosel habe man rote Rebsorten angebaut und auch vermarktet“, erläuterte der Betriebsinhaber Ludger Veit. Begleitet wurde das Flächenwachstum durch Investitionen in modernste Kellereitechnik.



Betriebsinhaber im Gespräch mit den interessierten Schülern vor den neuen Edelstahltanks
Anschließend ging es weiter zum Weingut Matthias Meierer in Kesten. Ein traditioneller Weinbaubetrieb nur durch die Straße von der Mosel getrennt, mit Weinbergen in Einzelpfahlerziehung direkt hinter dem Weingut. Im Gegensatz zum ersten Weingut werden hier nur Rieslingtrauben angebaut. Die Arbeitswirtschaft wird ausschließlich durch Familienangehörige und Nachbarn erledigt, erläuterte Matthias Meierer seine Philosophie. Auch sei man im Weinexport aktiv. Begeistert zeigten sich die Schüler vom ungefähr 250 Jahre alten Weinkeller, der sehr gut auch als Kulisse für französische Mantel- und Degenfilme geeignet wäre. Der direkt ins Glas gefüllte Wein aus den alten Fässern ließ zumindest nach Ansicht der angehenden Weinbautechniker keinen Wunsch offen.

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Als dritte und letzte Station besuchte die Klasse das Weingut Wwe. Dr. H. Thanisch, Erben Thanisch, in Bernkastel-Kues. Begeistert zeigten sich die Jungwinzer aus Rheinhessen, der Nahe und der Mosel von der fachkundigen Führung durch die weltbekannte Reblage Berncasteler Doctor, die die Juniorchefin Christina Spier durchführte. In einem wunderbaren Weinbergshäuschen inmitten des Berncasteler Doctors genoss man den ersten hervorragenden Schluck Riesling (2017er Doctor Kabinett aus der Magnumflache) auf dieser letzten Station



Anschließend ging es den Steilhang zurück nach Bernkastel-Kues, wo man im Garten des Weingutes Wwe. Dr. H. Thanisch, Erben Thanisch, verschiedene Rieslinge probierte. Auch dieses VDP-Gründungsweingut produziert ausschließlich Riesling, wobei neben dem Inlandsmarkt auch der Export eine bedeutende Rolle spielt, erläuterte Christina Spier die Betriebsphilosophie.



Als äußerst lehrreich für alle angehenden Weinbautechniker bezeichnete Klassenlehrer Dr. Neureuther diese Exkursion im Modul Unternehmensumfeld an die Mosel und regte an, diese auch im kommenden Schuljahr fortzuführen.

Alle Bilder © DLR
Betriebsinhaber im Gespräch mit den interessierten Schülern vor den neuen Edelstahltanks

Anschließend ging es weiter zum Weingut Matthias Meierer in Kesten. Ein traditioneller Weinbaubetrieb nur durch die Straße von der Mosel getrennt, mit Weinbergen in Einzelpfahlerziehung direkt hinter dem Weingut. Im Gegensatz zum ersten Weingut werden hier nur Rieslingtrauben angebaut. Die Arbeitswirtschaft wird ausschließlich durch Familienangehörige und Nachbarn erledigt, erläuterte Matthias Meierer seine Philosophie. Auch sei man im Weinexport aktiv. Begeistert zeigten sich die Schüler vom ungefähr 250 Jahre alten Weinkeller, der sehr gut auch als Kulisse für französische Mantel- und Degenfilme geeignet wäre. Der direkt ins Glas gefüllte Wein aus den alten Fässern ließ zumindest nach Ansicht der angehenden Weinbautechniker keinen Wunsch offen.

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Betriebsinhaber im Gespräch mit den interessierten Schülern vor den neuen Edelstahltanks
Anschließend ging es weiter zum Weingut Matthias Meierer in Kesten. Ein traditioneller Weinbaubetrieb nur durch die Straße von der Mosel getrennt, mit Weinbergen in Einzelpfahlerziehung direkt hinter dem Weingut. Im Gegensatz zum ersten Weingut werden hier nur Rieslingtrauben angebaut. Die Arbeitswirtschaft wird ausschließlich durch Familienangehörige und Nachbarn erledigt, erläuterte Matthias Meierer seine Philosophie. Auch sei man im Weinexport aktiv. Begeistert zeigten sich die Schüler vom ungefähr 250 Jahre alten Weinkeller, der sehr gut auch als Kulisse für französische Mantel- und Degenfilme geeignet wäre. Der direkt ins Glas gefüllte Wein aus den alten Fässern ließ zumindest nach Ansicht der angehenden Weinbautechniker keinen Wunsch offen.
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Als dritte und letzte Station besuchte die Klasse das Weingut Wwe. Dr. H. Thanisch, Erben Thanisch, in Bernkastel-Kues. Begeistert zeigten sich die Jungwinzer aus Rheinhessen, der Nahe und der Mosel von der fachkundigen Führung durch die weltbekannte Reblage Berncasteler Doctor, die die Juniorchefin Christina Spier durchführte. In einem wunderbaren Weinbergshäuschen inmitten des Berncasteler Doctors genoss man den ersten hervorragenden Schluck Riesling (2017er Doctor Kabinett aus der Magnumflache) auf dieser letzten Station
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Anschließend ging es den Steilhang zurück nach Bernkastel-Kues, wo man im Garten des Weingutes Wwe. Dr. H. Thanisch, Erben Thanisch, verschiedene Rieslinge probierte. Auch dieses VDP-Gründungsweingut produziert ausschließlich Riesling, wobei neben dem Inlandsmarkt auch der Export eine bedeutende Rolle spielt, erläuterte Christina Spier die Betriebsphilosophie.


Als äußerst lehrreich für alle angehenden Weinbautechniker bezeichnete Klassenlehrer Dr. Neureuther diese Exkursion im Modul Unternehmensumfeld an die Mosel und regte an, diese auch im kommenden Schuljahr fortzuführen.

Alle Bilder © DLR





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